Die
Eindrücke

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Abschlussveranstaltung - OSZ TIEM
Berlin
21.06.2018

Abschlussveranstaltungen „Macht der intelligente Netzausbau Schule?“ Diese Frage stellten wir 100 Schüler/innen aus ganz Deutschland und einem Expertengremium gestern im OSZ TIEM in Berlin. Die Schüler/innen aus ganz Deutschland waren nach Berlin gekommen, um mit den realen Akteuren des Planspiels „Der Netzausbau macht Schule – Macht mit!“ ins Gespräch zu kommen.

Abschlussveranstaltungen Und das taten sie sehr engagiert und mit vielen klugen Fragen: „Keiner behält sein Handy länger als zwei Jahre. Wir brauchen Technik, die modern und aktuell ist, wenn sie auf den Markt kommt. Sind Smart-Meter nicht schon veraltet, wenn sie erscheinen? Und warum beginnt die Digitalisierung eigentlich erst jetzt? Unsere Stromzähler sind aus den 60er Jahren.“ Das Podium war gefordert. Dazu Nikolaus Pleister, Fachgebietsleiter im Geschäftsbereich Netze und Regulierung, BDEW - Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.: „Ich glaube, wir dürfen uns nicht mehr Zeit lassen. Aber wir sollten uns auch keinen Schnellschuss erlauben. Dann sinkt das Vertrauen sofort!“

Abschlussveranstaltungen Temporeich, topaktuell und schülerorientiert ging es von den Kosten der Energiewende über den Datenschutz bis hin zur Frage des Umgangs mit Lastspitzen. Neben den Kosten stellten die Schüler/innen auch Fragen zu fehlendem Bewusstsein für Datenschutz – so lese kaum jemand die AGBs bei digitalen Anwendungen – und zur Sicherheit gegenüber Hackerangriffen. Auch könne eine Flatrate für Handys oder künftig für Strom schnell gekündigt werden, Stromleitungen könnten aber nicht so einfach ausgebaut werde

Abschlussveranstaltungen Nach spannenden 90 Minuten resümierte Andreas Holzamer, Referent in der Unterabteilung IIIC (Netze), Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: „Ich bin sehr erfreut über die Fragen, die hier gefallen sind, weil sie genau in die richtige Richtung gehen. Bleibt kritisch!“ Nikolaus Pleister ergänzte: „Ohne Flexibilität wird die ganze Energiewende so nicht weitergehen können.“ Carlotta Rautenberg-Kolbe, Referentin in Grundsatzfragen der Energiepolitik, Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, gab zu bedenken: „Wir müssen auch über Energieeffizienz reden. Die Energiewende kostet Geld, aber Atom- und Kohlestrom sind ebenfalls teuer.“ Florian Munder, Regionalmanager Energie, Verbraucherzentrale Berlin e.V., gefiel die Veranstaltung ebenfalls: „Eine interessante Runde mit durchdachten und intelligenten Fragen. Beschäftigt Euch weiterhin damit!“

Abschlussveranstaltungen Eine Schülerin aus Schleswig-Holstein zog stellvertretend für alle die Bilanz des Projekts: „Es hat uns sehr viel Spaß gemacht! Es gab an unserer Schule schon andere Planspiele, die allerdings planlos waren. Dieses Planspiel hat Transparenz reingebracht. Vorher hatten wir von Smart Grids noch nichts gehört. Es wäre toll, wenn über die Dinge, die die Jugend etwas angehen, mehr gesprochen wird!“

Abschlussveranstaltungen Ziel der 15-teiligen Veranstaltungsreihe war es, Schülerinnen und Schüler über den intelligenten Ausbau des Stromnetzes, sog. „Smart Grids“, zu informieren. Dies geschah anhand eines Planspiels. Darin nahmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Rollen von zentralen Akteuren ein – Bundesregierung, Landesregierungen und Interessenverbänden – und simulierten einen Gesetzgebungsprozess zur Digitalisierung der Energiewende. Sie lernten so, wie politische Prozesse funktionieren und welches die zentralen Fragestellungen des intelligenten Netzausbaus sind. Im Rahmen dieser Abschlussveranstaltung konnten die Schülerinnen und Schüler nun mit den realen Akteuren des Planspiels diskutieren und sehen, dass das Projekt nicht nur ein Spiel ist.

Das Projekt wurde gefördert von der innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft gGmbH

Abschlussveranstaltungen

Leonardo-da-Vinci-Campus
Nauen
20.04.2018

Nauen Veranstaltungen Am 20. April wurde der normale Schulalltag für die Klasse 10a durchbrochen, denn wir führten das Planspiel „Smart Grids“ durch. Wir hatten vorher noch nie etwas davon gehört, aber dank einer sehr anschaulichen Einführung wurden uns Notwendigkeit und Risiken von intelligenten Stromnetzen nähergebracht. Im Anschluss nahmen wir die Rollen unterschiedlicher politischer und gesellschaftlicher Akteure ein und versuchten uns anhand von Informationsmaterial in die jeweilige Position hineinzuversetzen. Unsere Aufgabe bestand darin, in mehreren Diskussionsrunden einen gemeinsamen Gesetzesentwurf zur Einführung von „Smart Grids“ zu verfassen. Dank dieses Workshops haben wir nicht nur einen Eindruck davon erhalten, wie Gesetze eigentlich entstehen, sondern auch etwas über die Zukunft der Stromversorgung in Deutschland gelernt.

Nauen Veranstaltungen

Nauen Veranstaltungen

Nauen Veranstaltungen

Puschkin-Gymnasium
Hennigsdorf
22.03.2018

Hennigsdorf Veranstaltungen Am 22.03.18 fand an unserem Gymnasium das Planspiel zum Thema „Netzausbau macht Schule“ statt. Die Referenten gaben uns interessante Einblicke in das Thema „Erneuerbare Energien“ und die Gesetzgebung in der Bundesrepublik Deutschland. Sie informierten uns, wie ein Gesetz gemacht wird und welche Schritte es braucht, um ein Gesetz zu beschließen. Sie zeigten uns, aus welchen Quellen die verschiedenen Bundesländer ihren Strom beziehen und welche Gefahren das birgt. Zudem veranschaulichten sie uns wie ein intelligentes Stromnetz funktioniert und welche Vorteile es für die Zukunft hat.

Hennigsdorf Veranstaltungen Sie gestalteten dieses komplexe Thema sehr interessant und brachten uns dazu, auch aktiv mitzuarbeiten, was die Aufnahme der Informationen förderte. Zudem gestalteten sie die Präsentationen sehr locker und verständlich.

Puschkin-Gymnasium
Hennigsdorf
21.03.2018

Hennigsdorf Veranstaltungen Am Mittwoch, dem 21.3.2018, fand das Planspiel „Intelligente Stromnetze“ für den Kurs Geografie Klasse 11 auf erhöhtem Anforderungsniveau statt. Es war eine sehr interessante und lehrreiche Veranstaltung, bei der uns Herr Roessel ausführlich mit dieser Problematik bekannt machte sowie die Methode des Planspiels näherbrachte. In der Erarbeitungsphase wurde uns bewusst wie komplex und langwierig, aber auch chancenreich, der Weg zum Intelligenten Stromnetz sein wird. Durch diese Unterrichtsform wurde unser Schulalltag etwas abwechslungsreicher und der Unterrichtstoff durchschaubarer.

Hennigsdorf Veranstaltungen

Hennigsdorf Veranstaltungen

Hennigsdorf Veranstaltungen

Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium
Frankfurt (Oder)
20.03.2018

Frankfurt (Oder) Veranstaltungen Im Rahmen der GaWo, einer Vortragswoche, kam die Deutsche Gesellschaft e.V. an das Carl-Friedrich-Gauß Gymnasium Frankfurt (Oder). Ziel war es, uns das System der Smart Grids, unter Anbetracht der Energiewende und dem somit nötigen Aufbau eines intelligenten Stromnetzes näher zu bringen.

Frankfurt (Oder) Veranstaltungen Jan Roessel leitete das Projekt und führte uns mit einem Vortrag in die Materie ein. Anschließend wurde jedem Teilnehmer eine Rolle zugewiesen. Diese Rollen waren zum Beispiel Landesminister, die den Bundesrat bilden, eine Bundesregierung und verschiedene Interessenverbände. Da wir leider nur wenige Teilnehmer waren, konnten nicht alle Rollen verteilt werden, doch gerade dadurch ergaben sich intensive Diskussionen.

Frankfurt (Oder) Veranstaltungen Nachdem jede Rolle Material bekommen hat und sich mit der Position befasst hat, verfasste die Bundesregierung den ersten Gesetzesvorschlag zu den Smart Grids. Nach weiterem Austausch untereinander um alle Positionen zu verstehen, ging der Vorschlag zum Bundesrat, welcher ihn noch einmal abrundete. Am Ende stand eine neue Idee zur Verbesserung der Energieverwaltung in Deutschland.

Frankfurt (Oder) Veranstaltungen Es war ein sehr interessantes Projekt, da gerade unsere Generation sich mit der Energiewende auseinandersetzen muss, um die Umwelt und auch die Wirtschaft zu schützen. Die Umsetzung als Rollenspiel brachte viele positive Effekte mit ein, da man sich in jede Position hineinversetzen konnte.

Lukas Netzel

Evengelisches Schulzentrum Muldental
Grimma
13.03.2018

Grimma Veranstaltungen Am Dienstag, den 13.03.2018 fand an unserer Schule für die 10. Klasse der Oberschule und des Gymnasiums ein Planspiel zum Thema Energie (Netzausbau/intelligente Stromnetze) statt. Nachdem wir einen Einblick in den theoretischen Hintergrund zum Netzausbau bekommen haben, durften wir in die Rollen von Vertretern der Bundesregierung, des Bundesrates und Verbänden im Bereich Wirtschaft und Verbraucherschutz schlüpfen und unterschiedliche Interessen und Ziele vorstellen und diskutieren. Es ging um die Einführung von Smartmetern, die in Zukunft für die Gestaltung des intelligenten Stromnetztes in Privathaushalten und der Industrie benötigt werden. So konnten die Themen Energiewende und die Entstehung eines Gesetzes in der Bundesregierung anschaulich miteinander verknüpft werden.

Grimma Veranstaltungen

Mons-Tabor-Gymnasium
Montabaur
01.02.2018

Montabaur Veranstaltungen Am Donnerstag den 01.02.2018 bekam der 11er Sozialkunde-Leistungskurs von Frau Nimmler Besuch aus Berlin. Jan Roessel von der Deutschen Gesellschafft e.V. ermöglichte den Schülerinnen und Schülern die Teilnahme an einem politischen Planspiel zum Motto „Netzausbau macht Schule“. Dabei schlüpfen Schülerinnen und Schüler in verschiedene Rollen, so zum Beispiel von Bundesregierung, Ländervertretern und verschiedensten Interessensgruppen und versuchen nach einer kurzen Einarbeitungszeit, so viele der vorgegeben Ziele wie möglich zu erreichen.

Aufgabe dieses Planspiels war es, ein Gesetz zur Einführung sogenannter „Smart Grids“, also intelligenter Stromnetze, auszuarbeiten. Dafür mussten zunächst alle Interessensgruppen und Ländervertreter bei drei verschieden Ministerien vorsprechen, bevor die fiktive Bundesregierung dann den finalen Gesetzesentwurf ausarbeiten durfte. Anschließend ist dieser Entwurf noch durch einen fiktiven Bundesrat geprüft und angepasst worden.

Montabaur Veranstaltungen Die Schülerinnen und Schüler gingen in ihren Rollen voll auf. Es wurden schon vor den Anhörungen Bündnisse von Gruppen ähnlicher Interessen geschlossen, um die eigene Position in den Gesprächen stärker deutlich machen zu können. Jede Kleinigkeit wurde diskutiert, Kompromisse wurden geschlossen und am Ende ein Gesetz verabschiedet, mit dem alle Beteiligten leben konnten.

Alles in allem war es ein gelungener Tag, an dem man sehr viel über den Entstehungsprozess eines Gesetzes gelernt hat. Selbst, wenn das Szenario für unser Planspiel natürlich deutlich gekürzt wurde, so wurde doch deutlich, wie viel Arbeit und Zeit in solch einem neuen Gesetz steckt.

Yannik Müller

Berufsbildungszentrum des Kreises Segeberg
Bad Segeberg
25.01.2018

Bad Segeberg Veranstaltungen Am Donnerstag den 25.01.2018 nahm die KAI.17 des Berufsbildungszentrums in Bad Segeberg an dem Planspiel „Der Netzausbau macht Schule – Macht mit!“ teil.

Angefangen haben wir um 9 Uhr mit einer Erklärung mittels PowerPoint-Präsentation und einigen Videos. Danach ging es weiter mit einer Fragenrunde.

Was wissen wir eigentlich schon darüber?
Wie entstehen Gesetze?
Und wer ist alles daran beteiligt?

Nach dieser Fragenrunde losten wir unsere Rollen aus. Leider musste das Ministerium für Bildung und das Bundesland Berlin wegfallen, da wir zu wenige Schülerinnen und Schüler waren.

Bad Segeberg Veranstaltungen

Es wäre später bestimmt noch spannender gewesen, aber auch so hatten wir einiges zu diskutieren.

Hatten alle ihre Rollen, bekamen wir auch gleich Infozettel, auf denen Informationen zu unseren Rollen und unsere Meinungen standen, die wir vertreten sollten.

Bei einigen Rollen waren auch Argumente abgedruckt, um den Gesprächspartner so gut wie möglich überzeugen zu können. Diese mussten natürlich nicht stupide abgelesen werden, es reichte eine einfache Zusammenfassung.

Als wir uns in unsere Rollen hineinversetzt hatten, ging es los. An verschiedenen Tischen saßen nun die verschiedenen Ministerien und das Kanzleramt. Nun sprachen die verschiedensten Bundesländer und Verbände mit den Ministerien und versuchten, sie von ihrer Meinung zu überzeugen und Fragen zu beantworten.

Dann ging es in die Sitzung und es wurde ein Gesetzesentwurf entworfen.

Nun konnten nochmal Verbände mit den Bundesländern sprechen.

Im Bundesrat merkte man dann aber doch, dass bei einigen die Konzentration fehlte.

So passierte es dann, das NRW nur noch alles abnickte und nur die anderen beiden etwas zu bereden hatten.

Leider waren einige Mitschüler/-innen nicht ganz offen für das Planspiel, was dann für deren Partner etwas schwieriger wurde, aber im Großen und Ganzem nicht den Spaß an der Sache genommen hat. Es hat halt nur etwas länger gedauert…

Bad Segeberg Veranstaltungen Ich fand es interessant zu sehen, wie einfach der Bundesrat einen Gesetzesentwurf ändern kann und das es wirklich schwer ist, es jedem Recht machen zu wollen, denn dies ist tatsächlich nicht immer möglich.

Dennoch finde ich das Planspiel gut, denn ich kann die Regierung jetzt ein wenig besser verstehen und fühle mich diesem Thema jetzt nähergebracht. Ich bin neugierig, wie die Regierung sich wohl entscheiden wird und ob wir vielleicht nah dran waren, wobei mich noch interessieren würde, warum sich die Regierung so entscheidet, wie sie dann entschieden hätte.

Berufsbildungszentrum des Kreises Segeberg
Bad Segeberg
24.01.2018

Bad Segeberg Veranstaltungen Am 24.01.2018 nahm unsere Klasse am Projekt "Der Netzausbau macht Schule – Macht mit!" teil.

Im Rahmen eines gut durchdachten und strukturierten Planspieles erfuhren wir mehr über intelligente Stromnetze (Smart Grids) und welchen Nutzen sie haben.

Wir konnten durch die an jede Schülerin und an jeden Schüler verteilten Rollen Informationen, Hintergründe und Beweggründe der einzelnen Akteure, z.B. der Bundesländer, erhalten. Diese sollten nämlich über ein Gesetz zu Smart Metern diskutieren und abstimmen.

Nach anfänglicher Skepsis unserer Seite des Projektes gegenüber, sowie Anfangsschwierigkeiten, entwickelte es sich zu einem interessanten und aufschlussreichen Projekttag. Am Ende brachte das Diskutieren bei der Entscheidungsfindung in der Gruppe einen lustigen und guten Abschluss des Tages.

Wir erhielten nicht nur neue Informationen über unseren „zukünftigen Strom“, sondern auch über den Ablauf einer Gesetzgebung, was für alle von Bedeutung war, da wir so erfuhren, wie unsere Gesetze eigentlich zu Stande kommen und welcher Aufwand dahintersteckt.

Wir konnten alle aktiv mitarbeiten und wurden währenddessen gut betreut und uns wurde jederzeit geholfen und unbekannte Dinge erklärt.

Pressestimmen:
Kieler Nachrichten:
http://www.kn-online.de/Lokales/Segeberg/Kreis-Segeberg-Berufsschueler-lernten-Politik

LN Online:
http://www.ln-online.de/Lokales/Segeberg/Schueler-als-Minister-Planspiel-zur-deutschen-Energiewende

Regionales Berufsbildungszentrum Wirtschaft der Landeshauptstadt
Kiel
23.01.2018

Kiel Veranstaltungen Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Praxis: Planspiel zum Thema Energiewende

Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich im Umfang eines politischen Planspiels mit der Energiewende.

In der Woche vor der Zeugnisvergabe des ersten Halbjahres am 23. Januar 2018 nutzten wir, die Schüler der BG-Klassen 12c und 13c, um uns politisch intensiver mit dem Thema Energiewende auseinander zu setzten. Der Klassenlehrer der 13c Felix Strehl lud dazu Jan Roessel in unser Klassenzimmer ein. Jan Roessel ist Referent bei der „Deutschen Gesellschaft e.V“ und organisierte die Veranstaltungsreihe „Zukunft Netzausbau – Ein Planspiel für Schulen“. Diese Veranstaltungsreihe soll Schülerinnen und Schülern das komplexe Thema Energiewende und Netzausbau näherbringen und ihnen außerdem ein Verständnis dafür vermitteln, dass Politik sie selbst betrifft.

Dieses Planspiel lief wie folgt ab: Zunächst wurden wir in Gruppen eingeteilt, in dem uns die Rolle eines Abgeordneten aus dem Bundesrat bzw. dem Bundestag oder eines Lobbyisten zugeordnet wurde. Abhängig von dem zugeteilten Ministerium, Bundesland oder der Lobbygruppe fanden wir uns dann mit unseren Gruppenmitgliedern zusammen. Wir informierten uns anhand von Materialien, die Jan Roessel verteilte, über Standpunkte und Interessen, die wir im Planspiel vertreten sollten.

Das Szenario gab vor, dass es um die Planung einer neuen Strom-Infrastruktur ging. Nachdem intern sowohl die Bundesländer als auch die Lobbygruppen ihre Interessen den verschiedenen Ministerien vorgetragen hatten, ging es nach kurzer Beratungszeit zur Tagung des inszenierten Bundeskabinetts über. Neben den Ministern und Staatssekretären des Umwelt-, Wirtschafts- und Wissenschaftsministeriums war natürlich auch der kommissarische Finanzminister und vorherige Kanzleramtsminister Peter Altmaier in Form eines Schülers anwesend und moderierte die Kabinettssitzung.

Diese Sitzung forderte uns Schülerinnen und Schüler heraus, zum einen tatsächlich die uns zugeteilte Rolle zu vertreten und des Weiteren Kompromisse mit den Vertreterinnen und Vertretern der anderen Ministerien zu finden. Dabei wurde es beispielsweise während der Diskussion um potenzielle Speichermöglichkeiten für Strom auch mal etwas hitzig. Interessenskonflikte zwischen wirtschaftlichen, umweltfreundlichen und innovativen Zielen konnten letztendlich aber von den Schülerinnen und Schülern unter anderem durch kreative Kompromisse gelöst werden. Realitätsgetreu wurde der Gesetzesentwurf abschließend noch dem Bundesrat vorgelegt, der sich dann darüber beriet.

Das Fazit am Ende des Vormittags fiel bei allen Schülerinnen und Schülern recht positiv aus. Etwas abhängig war die Resonanz wohl auch von der zugeteilten Rolle und inwieweit die einzelnen Schülerinnen und Schüler sich mit dieser identifizieren konnten. Insgesamt ist es aber mal etwas anderes, einen politischen Prozess anschaulich mitzugestalten anstatt lediglich die Theorie im Gemeinschaftskunde-Unterricht erläutert zu bekommen.

Hanni Wilke, BG 13c

Albert-Einstein-Gymnasium
Böblingen
18.01.2018

Boeblingen Veranstaltungen Am 18. Januar 2018 fand bei uns am Albert Einstein-Gymnasium in Böblingen das Projekt „Netzausbau macht Schule“ statt. Der Projekttag begann mit einer Präsentation über Netzausbau und intelligente Stromnetze. Hierzu wurden wichtige Themen wie z.B. die Energiewende, der „Strommix“ in Deutschland und in Bezug auf das Planspiel die Grundbegriffe und Akteure erläutert. Das Thema des Planspiels sollte die Einführung von Smart Metern sein. Dazu stellten sich Fragen wie die, ob Smart Meter eingebaut werden sollen, wie man mit den Verbraucherdaten umgeht und wie die Versorgungssicherheit gewährleistet wird.

Dank dieses Planspieles wurde uns dieses komplexe Thema verständnisvoll nähergebracht und während des Planspiels wurden uns auch die Hürden und Herausforderungen einer Lösung für dieses Problem deutlich. Das Szenario und die ausgewählten Akteure wurden realistisch ausgewählt und beschrieben; das führte zu einem größeren Interesse der Schülerinnen und Schüler an diesem Planspiel. Aus unserer Sicht waren uns die Experten auf diesem Gebiet eine große Hilfe. Daher bedanken wir uns recht herzlich bei den beiden Referentinnen und Referenten, die mit uns den Vormittag verbracht haben und uns einen Einblick in die Welt der Wirtschaft und Politik gegeben haben.

Pressestimmen:
Kreiszeitung Böblinger Bote:
http://www.krzbb.de/krz_50_111453594-13-_Schueler-spielen-Netzausbau-durch.html?archiv=1

Hermann-Böse-Gymnasium
Bremen
12.01.2018

Bremen Veranstaltungen “Das Planspiel hat mir die Möglichkeit gegeben zu verstehen, wie ein Gesetzgebungsverlauf in der Praxis abläuft. Endlich konnte ich mein theoretisches im Politikunterricht angeeignetes Wissen anwenden.”
- Bitanavie V.

“Es war eine gelungene Abwechslung zum häufig einseitigen Schulalltag.”
- Julia B.

Am 12. Januar 2018 haben wir im Rahmen des Projekts “Der Netzausbau macht Schule-Mach mit!” Besuch von Herrn Roessel und seiner Assistentin bekommen. Aus anfänglicher Zurückhaltung entwickelten sich schnell belebte Diskussionen. Denn bevor mit dem eigentlichen Projekt, der Durchführung eines Planspiels, begonnen wurde, haben wir uns zunächst mit dem Thema der Energiewende und der Entwicklung des Stromnetzes vertraut gemacht, denn viele von uns konnten zu Beginn des Tages noch wenig damit anfangen, doch ein interessanter Vortrag von Herrn Roessel brachte uns die Idee hinter dem Thema, das Stromnetz mit Hilfe von sogenannten SmartMetern zu digitalisieren, näher. Die digitalen Stromzähler ermöglichen es den Strom zu dezentralisieren und sowohl von großen Kraftwerken zu den Haushalten fließen zu lassen. Gleichzeitig kann aber auch ein privater Haushalt Strom an das Stromnetz abgeben, indem es überflüssigen Strom, der beispielsweise durch eigene Solaranlagen entstehen kann, zurück in das Stromnetz fließen lässt.

Bremen Veranstaltungen Unsere Aufgabe war es nun, ein Gesetz zu verabschieden, das die Nutzung der SmartMeter regulieren soll. Dazu schlüpften wir in die Rolle von Politikern verschiedener Parteien aus Staats- und Landesregierungen, Vertretern von Ministerien der Bundesregierung, sowie in die Rolle von Lobbyisten von verschiedenen Verbänden. Wir arbeiteten uns in die Position der zu vertretenden Person ein und setzten uns in kleinen Gruppen zusammen, diskutierten, verhandelten und gingen Kompromisse auf dem Weg zur Zielfindung ein. Nachdem sich alle Vertreter der Verbände und die Staats- und Landesregierungen mit den Ministerien ausgetauscht hatten, wurden erste Ergebnisse zusammengetragen und die Verbände und Parteien hatten die Möglichkeit sich gegenseitig in ihren Forderungen und Ideen zu unterstützen. Dabei sind vor allem die Punkte Kosten, Datensicherheit und Notwendigkeit ausschlaggebend.

Bremen Veranstaltungen Die Resonanz der Klasse war überraschend gut. Jedoch wurde uns schnell klar, dass das Vertreten der eigenen Meinung nicht zielführend war, wodurch oftmals Kompromisse eingegangen werden mussten. So wurde bis ins kleinste Detail gefeilt und diskutiert, bis wir uns schlussendlich auf einen bestimmten Zeitraum zur Einführung einiger Gesetze einigen konnten. Nach Ende einer mehrstündigen Debatte und Lobbyarbeit voller Diskussionen, Kompromissen, Garnelen-Häppchen und Champagner, in der die Lobbyisten gezielt versuchten die politische Interessenvertretung z.B. durch das Anbieten eines Schweizer Bankkontos zu beeinflussen, wurden die Beschlüsse von dem Bundesrat, der sich aus verschiedenen Vertretern der Regierung zusammensetzte, verabschiedet.

Bremen Veranstaltungen In der folgenden Diskussion über das Planspiel, welches wir rund 30 Schüler nun schon mehrere Stunden verfolgten, wurden häufig Themen wie die Realitätstreue angesprochen, die bei den Schülern mit einer Lobbyisten-Rolle zu fehlen schien. In der Realität werden Politiker nämlich intensiver und wirkungsvoller von Vertretern verschiedener Interessenverbänden beeinflusst als das Planspiel im Begriff war zu zeigen. Trotz einiger kleiner Kritikpunkte war die Mehrheit der Schüler am Ende des Tages überzeugt von dem doch sehr interessanten Konzept Schülern die Politik durch Eigeninitiative und Erfahrungen schmackhaft zu machen.

Amelie Schünemann und Melike Arslan, Jahrgang Q1

Dreilinden-Gymnasium
Berlin
11.01.2018

Berlin Veranstaltungen Am Donnerstag, den 11 Januar 2018, nahm der Erkunde-Leistungskurs des Dreilinden-Gymnasiums im zweiten Semester an „Netzausbau macht Schule“ teil. Bei diesem Planspiel bekam jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer eine bestimmte Rolle, die davor zufällig gezogen wurde. Diese waren so aufgeteilt, dass jeder nur eine Partnerin oder einen Partner hatte und bildete somit eine Interessengruppe.

Die Gruppen kamen z.B. aus den unterschiedlichsten Ministerien, Verbänden für Wirtschaft oder Energie, dem Kanzleramt als auch politische Vertreter aus den Bundesländern, was für eine gewisse Vielfalt sorgte.

Berlin Veranstaltungen Die Beteiligten bekamen Informationsblätter für ihre jeweilige Rolle, anhand dessen wurden jedem die Aufgaben ihrer Rolle näher gebracht. Während bestimmter Phasen kam es zu Diskussionen zwischen den einzelnen Parteien, wobei die einen die anderen von ihrer Position überzeugen sollten. Im Endeffekt musste man für ein fiktives Gesetz abstimmen und deswegen brauchte man diese „Verbündete“.

Berlin Veranstaltungen Aus der Schülersicht hat das Planspiel viel Spaß gemacht, da so ziemlich jeder seine Rolle ernst genommen hat. Die Komplexität der Abstimmung für die Erlassung gewisser Gesetze wurde uns näher gebracht. Die Experten konnten unsere Fragen beantworten, was das Verstehen von einigen Unklarheiten erleichtert hat und haben geholfen, im Zeitrahmen zu einem Ergebnis zu gelangen.

OSZ TIEM
Berlin
13.12.2017

OSZ Berlini Veranstaltungen Am 13. Dezember 2017 wurde im OSZ TIEM ein Planspiel durchgeführt, im Rahmen des „Regenerativen Energie“- Kurses. Das Planspiel wurde von 8:30 bis 13:30 Uhr umgesetzt.

Zu Beginn des Projektes wurde das Planspiel erklärt. Man loste einen Zettel, auf dem dann die Rolle stand, die man spielen sollte. Jeder erhielt für seine Rolle einen bestimmten Zettel mit Meinungen und Argumenten der Rolle. Nachdem man sich in die Rolle hinein versetzt hatte, diskutierten wir in den einzelnen Rollen untereinander. Am Ende sollte ein Gesetz unterzeichnet werden, welches von „Smart Metern“ handelt.

OSZ Berlin Veranstaltungen Feedback:
Das Projekt wurde sehr gut organisiert, denn es gab keine Probleme mit Räumlichkeiten. Essen und Getränke waren vorhanden. Das Projekt war strukturiert und die Zeiten wurden eingehalten. An einigen Stellen wurde es lustig, dadurch wurde es nicht langweilig und die Zeit fühlte sich auch nicht ewig lange an. Zudem war das Planspiel sehr informationsreich. Die Informationen kann man gut im Unterricht weiter anwenden. Der einzige negative Aspekt war, dass einige achtmal dasselbe erzählen mussten (alle Bundesländern und alle Bundesministerien). Im Großen und Ganzen war es ein gelungenes Projekt, welches ich weiter empfehlen kann.

Gymnasiums am Mühlenberg
Bad Schwartau
13.10.2017

Bad Schwartau Veranstaltungen Am Freitag, den 13.Oktober 2017, nahm das Sportprofil Q1c des Gymnasiums am Mühlenberg in Bad Schwartau mit ihrer WiPo Lehrkraft Frau Hoffmann an dem Planspiel „Der Netzausbau macht Schule – Macht mit!“ teil. Dieses wurde von der Deutschen Gesellschaft e. V. entwickelt, dabei schlüpfen die Schülerinnen und Schüler in die Rolle von verschiedenen Beteiligten der Energiewende aus Kanzleramt, Ministerien, Bundesländern, Verbänden und Wirtschaft. Für jede Rolle gab es Informationsblätter, mit deren Hilfe die Schülerinnen und Schüler über den fiktiven Regierungsvorschlag, die bestehenden Stromnetze in „Smart Grids“ umzuwandeln, berieten und diskutierten. Das Planspiel wird von Herrn Jan Roessel an insgesamt 15 weiterführenden Schulen ab der 10. Klasse durchgeführt. Dadurch bekommen die Schülerinnen und Schüler einen Eindruck von den komplexen Entscheidungsprozessen, erweitern aber auch ihre Kenntnisse über Energiegewinnung und -verteilung. Dies traf bei der Klasse vom GaM definitiv zu und den Schülerinnen und Schülern hat es sehr gefallen.

Bad Schwartau Veranstaltungen Zitat Schülerin: „Als Fazit aus diesem Fachtag kann ich ziehen, dass ich viel gelernt habe. Zudem konnte ich gut nachvollziehen, wie schwierig und umfangreich eine Novelle (eine Überarbeitung eines Gesetzes) ist, da selbst unsere Klasse sehr lange und viel diskutiert hat, und das, obwohl wir weniger Menschen sind als in der Bundesregierung. Außerdem, fand ich, war das Planspiel allgemein eine sehr gute Idee, um über das Thema „Netzausbau“ zu informieren.“

Bad Schwartau Veranstaltungen Zitat Schüler: „Mir persönlich hat der Fachtag sehr gut gefallen, es war ein abwechslungsreiches und interessantes Thema mit einem sympathischen Redner. Die gesamte Klasse hat sich über diesen eher ungewöhnlichen Schultag gefreut und würde diesen bei Gelegenheit gerne wiederholen.“

Benzenberg-Realschule
Düsseldorf Oberbilk
12.10.2017

Duesseldorf Veranstaltungen In unserer Schule wurde ein Projekt namens „Der Netzausbau macht Schule – Macht mit!” angeboten.
Das Hauptthema des Projekttags war „Die Zukunft unserer Erde” und damit alle Aufgaben, die wir zu erledigen haben, um unsere Erde zu schützen und nicht nach 3 Jahrhunderten technischem Fortschritt kollabieren zu lassen.

Im Projekt „Der Netzausbau macht Schule – Macht mit!” geht um die Frage, wie man am besten den Strom von A nach B transportiert - allerdings nicht einfach von einem Kraftwerk auf der Wiese, sondern von Windrädern aus dem Norden, Biomasse vom Land usw. Wer sich mit dem Thema „Smart Grids” noch nicht auseinandergesetzt hat oder überhaupt wenig mit der „Zukunft unserer Erde” anfangen kann, der kann beruhigt sein. Denn eine sehr gute Einführung samt Präsentation ist im Projekt gegeben.

Alle Projektmitglieder werden in einzelne kleine Gruppen eingeteilt, die verschiedene Interessen vertreten. Um zu wissen was man eigentlich fordert, muss man erst einmal 3-4 Seiten lesen.
Dort ist ausführlich aufgeführt, was die Akteure fordern und was die politischen Ziele sind.
Wenn dies geschafft ist, setzt man sich mit Regierungsvertretern, den Energiekonzernen und vielen weiteren Politikern und Interessenvertretern zusammen und berät in großer Runde und in Einzelgesprächen über das Thema intelligente Stromnetze. Dort versucht man logischerweise soviel wie möglich durchzusetzen und einen großen Anteil der eigenen Position im Gesetz für sich entscheiden zu können. Das dabei ein Kompromiss entsteht, sollte nicht von der Hand zu weisen zu sein.

Am Ende wird das Gesetz vorgestellt und bekommt Applaus - oder halt auch nicht.

Gero Holbeck | Klasse 10c | Benzenberg-Realschule Düsseldorf Oberbilk